Festgeld­kon­to für Kinder: Vergleich, Voraus­set­zun­gen und aktuel­le Zinsen (2026)

Aktualisiert am: 06.04.26

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Ein Mann sitzt mit einem jungen Mädchen auf einem Teppich und spielt mit einem Puppenhaus in einem hellen, gemütlichen Zimmer. Der Text auf Deutsch lautet: Sparen für Kinder. Das Festgeldkonto für Kinder & andere Möglichkeiten.

Festgeld­kon­to für Kinder im Überblick

  • Vortei­le: Aktuell bis zu 3,00 % p.a. (Stand: 03/2026)
  • Laufzeit: 1 bis 5 Jahre, teils bis zu 10 Jahre
  • Nachtei­le: Einge­schränk­ter Zugriff auf das Geld; gerin­ge Flexibilität.
  • Einla­gen­si­che­rung: Gesetz­lich bis 100.000 € abgesi­chert (pro Bank, pro Anleger).

Um eine solide finan­zi­el­le Grund­la­ge für die Zukunft ihres Nachwuch­ses zu schaf­fen, entschei­den sich viele Eltern dazu, ein Festgeld­kon­to für Kinder zu eröffnen.

Neben dem Festgeld­kon­to gibt es weite­re Anlage­op­tio­nen – welche am besten passt, hängt vom Sparziel und Anlage­ho­ri­zont ab.

Es lohnt sich, verschie­de­ne Spar- und Anlage­for­men in Betracht zu ziehen, um klug für die finan­zi­el­le Sicher­heit des eigenen Kindes vorzusorgen.

Aktuel­le Festgeld­zin­sen für Kinder im Vergleich (Stand: März 2026)

Anbie­terZinssatz p. a.Mindest­an­la­geLaufzei­tenBeson­der­heit / Hinweis
Renault Bank U18-Festgeldbis 2,75 % p. a.2.500 €1–5 Jahre✓ Expli­zit für Minder­jäh­ri­ge; Kondi­tio­nen identisch mit Erwach­se­nen­kon­to; Zinssatz ab 03.02.2026
NIBC Kinder-/Jugend-Festgeldbis 2,25 % p. a.500 €2–10 Jahre✓ Niedri­ge Einstiegs­hür­de; extra Jugend-Produkt­li­nie; Zinssatz ist festge­schrie­ben für gesam­te Laufzeit
Ferra­tum (Multi­tu­de Bank)2,80 % p. a.k. A.1 Jahr⚠ Kein dedizier­tes U18-Produkt; Eröff­nung für Minder­jäh­ri­ge im Einzel­fall prüfen; aktuell höchs­te Rate für 1-Jahres-Festgeld
Stellan­tis Direktbank2,71 % p. a.k. A.1 Jahr⚠ Kein dedizier­tes U18-Produkt; Eröff­nung für Minder­jäh­ri­ge klären
VW Bank Festgeld2,10 % p. a.k. A.270–359 Tage⚠ Kein expli­zi­tes Kinder­kon­to; flexi­ble Kurzzeit­lauf­zeit; Stand Q1 2026
DKB Festgeldbis 2,50 % p. a.2.500 €3–120 Monate✗ Expli­zit KEIN Festgeld für U18-Konten möglich; statt­des­sen u18-Tages­geld (1,00 % p. a.)
comdi­rect✗ Kein spezi­el­les Kinder­fest­geld; Junior Tages­geld­kon­to verfüg­bar (0,75 % Dauer­zins, Neukundenaktionszins)
Volks­bank / Sparkas­se (regio­nal)i. d. R. 0,50–2,00 %variiertvariiert⚠ Angebo­te regio­nal sehr unter­schied­lich; Vor-Ort-Beratung empfoh­len; oft kein Online-Abschluss möglich

Legen­de: ✓ Expli­zit für Minder­jäh­ri­ge geeig­net, ⚠ Im Einzel­fall prüfen, ✗ Nicht verfüg­bar für Kinder

Hinweis

Zinssät­ze ändern sich regel­mä­ßig. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor Abschluss die aktuel­len Kondi­tio­nen direkt beim jewei­li­gen Anbie­ter prüfen. Dieser Artikel stellt keine Anlage­be­ra­tung dar.

Festgeld­kon­to für minder­jäh­ri­ge Kinder: Voraus­set­zun­gen und Konditionen

Wer ein Festgeld­kon­to für sein minder­jäh­ri­ges Kind eröff­nen möchte, muss sich in der Regel an die gleichen Bestim­mun­gen halten wie bei der Eröff­nung eines Tagesgeldkontos.

Festgeld und Tages­geld für Kinder: Die wichtigs­ten Unterschiede

Ein Tages­geld­kon­to wird üblicher­wei­se zusätz­lich zum Girokon­to eröff­net und dient als reines Sparkon­to. Über das Gutha­ben kann jeder­zeit verfügt werden. Das ist bei einem Festgeld­kon­to nicht der Fall, weil das Geld an eine bestimm­te Laufzeit gebun­den ist. Vorzei­ti­ge Abhebun­gen können entwe­der gar nicht vorge­nom­men werden oder Gebüh­ren oder Zinsver­lus­te nach sich ziehen.

Welche Banken bieten Festgeld­kon­ten für Minder­jäh­ri­ge an?

Ein spezi­el­les Festgeld­kon­to für Kinder zu eröff­nen, geht nicht bei jeder Bank. Häufig gibt es Sparkon­ten für Minder­jäh­ri­ge, die sowohl Tages­geld- als auch Festgeld­op­tio­nen umfas­sen können. Die Verfüg­bar­keit hängt aber immer von der jewei­li­gen Bank ab.

Einige Anbie­ter richten sich ausdrück­lich an Minder­jäh­ri­ge und ermög­li­chen die Konto­er­öff­nung per VideoIdent-Verfahren.

Weiter­hin ist es wichtig, die Bedin­gun­gen und Kondi­tio­nen des Angebots zu überprü­fen, um sicher­zu­stel­len, dass es den Bedürf­nis­sen und Zielen der Familie entspricht. Je nach Bank und Angebot kann z.B. die Mindest­an­la­ge­sum­me bei der Eröff­nung eines Festgeld­kon­tos stark variieren.

Tages­geld für Kinder – Anbie­ter­ver­gleich (Stand: März 2026)

Anbie­terDauer­zins p. a.Aktions­zinsMind.-anlageEignung / Hinweis
Renault Bank U18-Tagesgeld2,70 % p. a.3,50 % für 3 Monate (Neukun­den)500 €✓ Bester Dauer­zins; expli­zit U18; tägli­che Verfügbarkeit
ING Extra-Konto Junior~1,00 % p. a.*3,00 % für 4 Monate (bis 31.03.2026)✓ Expli­zit Kinder­kon­to; Bonus 50 € bei Neuab­schluss bis 31.03.2026; danach Dauer­zins prüfen
comdi­rect Junior-Tagesgeld0,75 % p. a.3,25 % für 6 Monate (Neukun­den)✓ Großer Anbie­ter; Aktions­zins attrak­tiv; Dauer­zins niedrig
DKB u18-Tages­geld1,00 % p. a.kein Aktions­zins✓ Dauer­zins stabil; kein Festgeld für Kinder möglich; dafür flexi­ble Verfügbarkeit
Sparkas­se Tages­geld Young (Bsp.)2,00 % p. a.regio­nal unterschiedlich⚠ Regio­na­ler Anbie­ter; kein bundes­wei­ter Online-Abschluss; persön­li­che Beratung
Volks­bank Tages­geld Jugend (Bsp.)2,00 % p. a. (bis 2.500 €)regio­nal unterschiedlich⚠ Zinsbin­dung oft nur bis bestimm­tem Betrag; regio­na­ler Anbieter

* Dauer­zins nach Ablauf des Aktions­zeit­raums – bitte vor Abschluss auf aktuel­ler Banksei­te prüfen.

Legen­de: ✓ Expli­zit für Minder­jäh­ri­ge, ⚠ Regionaler/eingeschränkter Anbieter

Steuer­li­che Vortei­le: Sparer­pausch­be­trag und NV-Bescheinigung

Ein Festgeld­kon­to für Kinder bietet nicht nur Zinssi­cher­heit, sondern auch steuer­li­che Vortei­le, die viele Eltern unterschätzen.

  • Jeder Minder­jäh­ri­ge hat Anspruch auf den Sparer­pausch­be­trag in Höhe von 1.000 € pro Jahr.
  • Zusätz­lich stehen ihm der Grund­frei­be­trag (12.348 € im Jahr 2026) ) und die Sonder­aus­ga­ben­pau­scha­le zu.
  • Werden diese Freibe­trä­ge clever kombi­niert, können Kapital­erträ­ge bis zu einer Höhe von rund 13.384 € steuer­frei bleiben.

Die genann­ten Freibe­trä­ge bezie­hen sich auf den Stand 2026 und können sich jährlich ändern. Sie erset­zen keine indivi­du­el­le steuer­li­che Beratung.

Damit das Finanz­amt keine Abgel­tung­s­teu­er einzieht, sollten Eltern für das Kind unbedingt einen Freistel­lungs­auf­trag bei der Bank einrei­chen. Ohne diesen wird die Bank automa­tisch 25 % Kapital­ertrag­steu­er plus Solida­ri­täts­zu­schlag und ggf. Kirchen­steu­er einbehalten. 

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätz­lich eine Nicht­ver­an­la­gungs­be­schei­ni­gung (NV-Beschei­ni­gung) beim Finanz­amt beantra­gen. Diese gilt in der Regel für drei Jahre und deckt alle Kapital­erträ­ge des Kindes ab, sofern das Gesamt­ein­kom­men unter dem Grund­frei­be­trag bleibt.

Anlegen für Kinder: Darauf muss man beim Festgeld­kon­to achten

Das Eröff­nen eines Festgeld­kon­tos für Kinder erfolgt durch die gesetz­li­chen Vertreter.

Hat das Kind die Volljäh­rig­keit noch nicht erreicht, ist die Zustim­mung der erzie­hungs­be­rech­tig­ten Erwach­se­nen unbedingt notwen­dig. Dazu müssen die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten den Bankver­trag persön­lich (handschrift­lich oder per Video­Ident) unterschreiben.

Laut dem BGB tritt die Volljäh­rig­keit mit der Vollendung des 18. Lebens­jah­res ein.

Bei geschie­de­nen Eltern, die sich das Sorge­recht nicht teilen, verlan­gen Banken eine Kopie vom Sorge­rechts­nach­weis.

Wem gehört das Geld auf dem Kinderkonto?

Wird das Geld im Namen des Kindes angelegt, haben die Eltern zwar eine Vollmacht über das Konto, dürfen darüber jedoch nicht frei verfü­gen, denn es gehört dem Kind!

Da sich Famili­en­si­tua­tio­nen ändern können, empfiehlt es sich, das Festgeld­kon­to direkt auf den Namen des Kindes zu eröff­nen, um etwaige Unklar­hei­ten bezüg­lich der Inhaber­schaft zu einem späte­ren Zeitpunkt zu vermeiden.

So eröff­nen Sie ein Festgeld­kon­to für Ihr Kind: Schritt für Schritt

Die Konto­er­öff­nung für ein Festgeld­kon­to auf den Namen eines minder­jäh­ri­gen Kindes erfor­dert einige wichti­ge Schritte:

  1. Konto­an­bie­ter auswäh­len – Kondi­tio­nen vergleichen.
  2. Identi­täts­nach­weis erbrin­gen – Perso­nal­aus­wei­se oder Reise­päs­se beider Elternteile.
  3. Sorge­rechts­nach­weis – Bei allei­ni­gem Sorge­recht erforderlich.
  4. Geburts­ur­kun­de des Kindes – Wird meist zur Legiti­ma­ti­on verlangt.
  5. Antrag unter­schrei­ben – Beide Eltern­tei­le müssen zustim­men (außer bei allei­ni­gem Sorgerecht).
  6. Freistel­lungs­auf­trag einrei­chen – Um Steuer­ab­zü­ge zu vermeiden.

Viele Anbie­ter ermög­li­chen die Konto­er­öff­nung heute auch per Video­Ident-Verfah­ren, was den Prozess deutlich beschleunigt.

Infografik mit sechs farbigen Schritten zur Eröffnung eines Festgeldkontos für Kinder. Jeder Schritt hat eine Nummer, ein Symbol und kurze Anweisungen, beginnend mit Auswahl des Anbieters bis zur Freistellungsauftrag-Einreichung.

Festgeld oder Tages­geld? Welche Sparform passt besser zu meinem Kind?

Ein Festgeld­kon­to für Kinder bietet planba­re Zinsen, aber keine Flexi­bi­li­tät. Im Gegen­satz dazu steht das Tages­geld­kon­to, bei dem das Gutha­ben täglich verfüg­bar ist.

Eltern sollten sich fragen, welchen Zweck das gespar­te Geld erfül­len soll: Kurzfris­ti­ge Rückla­gen für z. B. ein Fahrrad oder langfris­ti­ge Anlagen für Ausbil­dung oder Studium?

Krite­ri­umFestgeld­kon­toTages­geld­kon­to
Verfüg­bar­keitGebun­den (1–5 Jahre)Täglich verfüg­bar
ZinssatzHöher, fest für die LaufzeitVaria­bel, meist niedriger
Planbar­keitHochGering
Flexi­bi­li­tätGeringHoch
Einla­gen­si­che­rungJa (bis 100.000 €)Ja (bis 100.000 €)
Geeig­net fürMittel-/lang­fris­ti­ge ZieleKurzfris­ti­ge Rücklagen

Für viele Famili­en bietet sich eine Kombi­na­ti­on beider Konten an: Tages­geld für kurzfris­ti­ge Bedürf­nis­se und Festgeld für die mittel- bis langfris­ti­ge Anlage.

Festgeld, Tages­geld oder ETF-Sparplan: Welche Anlage­form passt?

Neben dem Festgeld­kon­to gibt es weite­re Anlage­op­tio­nen. Die wichtigs­ten im Überblick: 

  • Invest­ment­fonds und ETF-Sparplä­ne: Mögli­che Vortei­le sind höhere Rendi­te­chan­cen über lange Zeiträu­me, flexi­ble Einzah­lun­gen und breite Risiko­streu­ung. Zu beach­ten: Wertpa­pier­an­la­gen unter­lie­gen Markt­schwan­kun­gen, das Kapital ist nicht garantiert.
  • Tages­geld­kon­to: Täglich verfüg­bar, varia­bler Zinssatz – geeig­net für kurzfris­ti­ge Rückla­gen (bereits in der Vergleichs­ta­bel­le oben behandelt).
  • Bankspar­plä­ne / Kinder­de­pots: Je nach Produkt mit oder ohne Kapital­markt­ri­si­ko. Kondi­tio­nen im Einzel­fall prüfen.

Wertpa­pier­an­la­gen in Fonds oder ETFs sind mit Markt­ri­si­ken verbun­den. Im Gegen­satz zum Festgeld­kon­to ist das einge­setz­te Kapital nicht garan­tiert. Diese Infor­ma­tio­nen erset­zen keine indivi­du­el­le Anlageberatung.

Für sicher­heits­ori­en­tier­te Eltern kann eine Kombi­na­ti­on aus Festgeld (Sicher­heit) und ETF-Sparplan (Rendi­te­chan­ce) sinnvoll sein.

Konkre­te Sparzie­le: So nutzen Sie das Festgeld­kon­to strategisch

Ein klar definier­tes Sparziel hilft Eltern, den Zeitho­ri­zont und die passen­de Laufzeit für das Festgeld­kon­to zu wählen. Belieb­te Sparan­läs­se sind:

  • Führer­schein (i. d. R. mit 17–18 Jahren): 3–5 Jahre Laufzeit empfehlenswert
  • Auslands­jahr oder Studi­um: mittel- bis langfris­ti­ge Anlage (5 Jahre und mehr)
  • Geschen­ke zu Kommunion/Konfirmation: kurzfris­tig (1–2 Jahre)
  • Erste eigene Wohnung / Ausbil­dungs­start: Länge­re Laufzeit mit höherem Zinssatz sichern

Tipp: Zinslei­ter nutzen

Ein strate­gi­scher Ansatz ist, mehre­re Festgeld­kon­ten mit gestaf­fel­ten Laufzei­ten (Zinslei­ter) zu eröff­nen. So bleibt regel­mä­ßig ein Teil des Kapitals verfüg­bar und gleich­zei­tig können hohe Zinsen über lange Laufzei­ten gesichert werden.

Lohnt sich das Festgeld­kon­to für Kinder? Unser Fazit

Ob sich ein Festgeld­kon­to für Kinder lohnt, hängt von verschie­de­nen Fakto­ren ab. Vor einer Entschei­dung sollten folgen­de Punkte geprüft werden:

  • Zinssatz und aktuel­ler Vergleich der Anbieter)
  • Laufzeit (1–5 Jahre, teils länger)
  • Mindest­an­la­ge­be­trag
  • Kondi­tio­nen und Gebüh­ren des Anbieters
  • Einla­gen­si­che­rung (gesetz­lich bis 100.000 € je Bank und Anleger)
  • Steuer­li­che Aspek­te: Freistel­lungs­auf­trag und NV-Beschei­ni­gung nutzen

Als Vortei­le vom Festgeld­kon­to werden meistens hohe Sicher­heit und planba­re Rendi­ten aufgeführt.

Festgeld­kon­ten bieten hohe Sicher­heit und planba­re Rendi­ten. Der zentra­le Nachteil ist die fehlen­de Flexi­bi­li­tät: Das Geld ist für die verein­bar­te Laufzeit gebun­den. Im Vergleich zu Wertpa­pier­an­la­gen sind die Rendi­te­chan­cen begrenzt.

Für Eltern, die langfris­tig höhere Rendi­te­chan­cen suchen und dabei Markt­ri­si­ken in Kauf nehmen können, kommen ergän­zend Fonds oder ETF-Sparplä­ne in Frage.

Häufig gestell­te Fragen (FAQ) zum Festgeld­kon­to für Kinder

1. Was ist ein Festgeld­kon­to für Kinder?

Ein Festgeld­kon­to für Kinder ist eine siche­re Sparform, bei der ein fester Betrag über einen bestimm­ten Zeitraum zu einem garan­tier­ten Zinssatz angelegt wird. Während der Laufzeit ist das Geld nicht verfüg­bar, was eine diszi­pli­nier­te Sparstra­te­gie unterstützt.

2. Welche Vortei­le bietet ein Festgeld­kon­to für Kinder?

Fester Zinssatz für die gesam­te Laufzeit, planba­re Erträ­ge, gesetz­li­che Einla­gen­si­che­rung bis 100.000 €, steuer­li­che Vortei­le durch Sparer­pausch­be­trag und Grundfreibetrag.

3. Welche Laufzei­ten sind bei Festgeld­kon­ten für Kinder üblich?

Laufzeit richtet sich nach dem Sparziel. 1–3 Jahre für mittel­fris­ti­ge Ziele (Fahrrad, Urlaub), 3–5 Jahre für größe­re Vorha­ben (Führer­schein), 5+ Jahre für Studi­um oder Ausbildungsstart.

4. Wie wird ein Festgeld­kon­to für ein Kind eröffnet?

Eltern oder gesetz­li­che Vertre­ter können ein Festgeld­kon­to im Namen des Kindes eröff­nen. Dazu sind in der Regel die Geburts­ur­kun­de des Kindes und Ausweis­do­ku­men­te der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten erforderlich.

5. Welche steuer­li­chen Aspek­te sind bei Festgeld­kon­ten für Kinder zu beachten?

Kinder haben einen eigenen Sparer­pausch­be­trag von 1.000 Euro pro Jahr, bis zu dem Zinser­trä­ge steuer­frei sind. Ein Freistel­lungs­auf­trag sollte bei der Bank einge­reicht werden, um diesen Vorteil zu nutzen.​Zusätz­lich kann eine NV-Beschei­ni­gung beim Finanz­amt beantragt werden, die Zinser­trä­ge bis zum Grund­frei­be­trag (12.348 € in 2026) steuer­frei stellt.

Diese Angaben sind allge­mei­ner Natur und erset­zen keine indivi­du­el­le steuer­li­che Beratung.

6. Was passiert mit dem Festgeld­kon­to, wenn das Kind volljäh­rig wird?

Mit Errei­chen der Volljäh­rig­keit geht die Verfü­gungs­ge­walt über das Konto automa­tisch auf das Kind über. Es kann dann eigen­stän­dig über das Gutha­ben verfü­gen oder das Konto weiterführen.

7. Welche Alter­na­ti­ven zum Festgeld­kon­to gibt es für Kinder?

Alter­na­ti­ven sind Tages­geld­kon­ten, die mehr Flexi­bi­li­tät bieten, oder Junior-Depots für langfris­ti­ge Invest­ments in ETFs oder Fonds. Jede Anlage­form hat eigene Chancen und Risiken. Bei Unklar­heit sollte eine unabhän­gi­ge Finanz­be­ra­tung in Anspruch genom­men werden. Hinweis: Dieses FAQ dient der allge­mei­nen Infor­ma­ti­on und ersetzt keine indivi­du­el­le Finanz­be­ra­tung. Für spezi­fi­sche Anlie­gen wenden Sie sich bitte an einen Finanzberater.

Hinweis

Zinssät­ze ändern sich regel­mä­ßig. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor Abschluss die aktuel­len Kondi­tio­nen direkt beim jewei­li­gen Anbie­ter prüfen. Dieser Artikel stellt keine Anlage­be­ra­tung dar.

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